Wenn Abu Bakr und Umar böse waren, warum haben sie dann überhaupt den Islam verkündet?

Wenn Abu Bakr und Umar böse waren, warum haben sie dann überhaupt den Islam verkündet?

Wenn Abu Bakr und Umar böse waren, warum haben sie dann überhaupt den Islam verkündet? 1600 1067 The Office Of His Eminence Sheikh al-Habib

FRAGE:

Es ist unbestritten, dass sowohl Abu Bakr als auch Umar die Ahl al-Bayt (Friede sei mit ihnen) unterdrückten und sich auf ihren Fersen abwandten, aber warum entschieden sich solch böse Männer, den Islam anzunehmen? Der Islam war eine Religion des Anfangs; sie hatte keine wirkliche Macht, und ihre Anhänger wurden auf Schritt und Tritt verfolgt. Was konnten sie davon haben, den islamischen Glauben zu verkünden oder ihn zu unterstützen?

Was entgegnen wir denen, die dieses Argument vorbringen?


ANTWORTEN:

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Allbarmherzigen,
O’ Allah segne Muhammad und seine Familie, beschleunige ihr Wiedererscheinen und verfluche ihre Feinde.

In seiner Serie “Wie der Islam beraubt wurde” antwortet Shiekh Yasser al-Habib auf dieses Argument und erklärt, dass diese Personen den Islam aus Habgier verkündeten, nachdem sie die Möglichkeit erkannten, sich Macht und Einfluss zu sichern. Sie hatten von jüdischen und christlichen Priestern gehört, dass ein Prophet namens ‘Muhammad’ (Allahs Segen sei auf ihm und seiner Familie) in Mekka erscheinen wird, der solche und solche Eigenschaften hat und die Araber und Perser gleichermaßen besiegen wird. Sie stürzten sich auf diese Gelegenheit, nicht weil sie an den Islam glaubten, sondern weil sie hofften, ihm in der Führung zu folgen und Ländereien zu besitzen.

In der Tat ist dies die Antwort, die unser Führer, der Imam, der Meister des Zeitalters (Friede sei mit ihm) gegeben hat. Ihm wurde diese Frage gestellt, und er antwortete: “Sie nahmen den Islam aus Habgier an, und das ist so, weil sie die Juden zu begleiten pflegten und ihnen aus der Thora und den Heiligen Büchern und den Epen der Geschichte Muhammads (Allahs Segen sei auf ihm und seiner Familie) vom Auftauchen Muhammads (möge Allahs Segen auf ihm und seiner Familie sein) und wie er über die Araber herrschen wird, erzählt wurde. Sie (die Juden) pflegten ihnen zu erzählen: ‘Seine Herrschaft über die Araber gleicht der Herrschaft von Nebukadnezar über die Söhne Isra’il, außer dass er (Muhammad) behauptet, ein Prophet zu sein; er ist aber gar kein Prophet. Daraufhin, als die Angelegenheit des Gesandten Allahs sichtbar (bekannt) wurde, halfen sie ihm mit der Aussage ‘Es gibt keinen Gott außer Allah, und Muhammad ist der Gesandte Allahs’ aus Habgier, in der Hoffnung, dass sie durch seine Führung Besitz über ein bestimmtes Stück Land erlangen könnten, wenn er sich durchsetzen, sein Ziel erreichen und seine Herrschaft sichern würde

Außerdem hat der Scheich in einer früheren Antwort auf eine verwandte Frage Folgendes gesagt:

Wenn sie (‘Sunniten’) die Tatsache anzweifeln, dass Abu Bakr in Kontakt mit jüdischen und christlichen Priestern war, weil es in *unseren* Quellen erzählt wird, bieten wir Beweise aus ihren eigenen Quellen an, die erzählen, dass Abu Bakr mit einem Handelskonvoi – in dem der Gesandte Allahs (möge Allahs Segen auf ihm und seiner Familie sein) anwesend war – in Richtung Syrien unterwegs war. Sobald der Konvoi anhielt, setzte sich der Prophet (s.) in den Schatten einer Palme, und Abu Bakr ging zu einem Priester, um ihn über die Religion zu befragen. Der Priester fragte: ‘Wer ist dieser Mann im Schatten der Palme?’ Abu Bakr sagte: ‘Das ist Muhammad, der Sohn von Abdullah, dem Sohn von Abdul-Muttalib.’ Daraufhin sagte der Priester: ‘Bei Allah, er ist ein Prophet!’ Nach Isa, dem Sohn Maryams, hat niemand in seinem Schatten Zuflucht genommen, außer Muhammad, dem Propheten Allahs.’ Gewißheit und Glaube fielen in das Herz von Abu Bakr. Und als dem Gesandten Allahs das Prophetentum verliehen wurde, während er 40 Jahre alt war, und Abu Bakr 38 Jahre alt war, nahm er den Islam an und glaubte an den Gesandten Allahs.’

Das Büro von Sheikh al-Habib

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